Sie wollen Ihren Sommerurlaub in aller Fülle genießen? Dann lassen Sie alle Hektik des Alltags zu Hause und denken Sie daran, dass diese Tage der Erholung und der Besinnung Ihnen ganz allein gehören. Sie sind zu kostbar und zu kurz, um von Alltagssorgen beschwert zu werden. Lassen Sie neue Eindrücke auf sich wirken, seien Sie positiv und suchen Sie die Geselligkeit. Lassen Sie sich im Gebirge auch positiv überraschen von einem plötzlichen Sommergewitter: sicherlich können Sie danach den schönsten Regenbogen bewundern.
Diese wundervolle Bergwelt ist kostbar, aber auch fragil, daher nähern Sie sich dieser Landschaft mit der gebührenden Achtsamkeit: Sie werden daher die geschützten Blumen und Pflanzen sicherlich nicht pflücken, das Wasser der Bergflüsse nicht verschmutzen. Auch sind die Wildtiere vor Ihnen sicher, den anderen Wanderern begegnen Sie mit aufmerksamer Achtung.
WANDERN
| 1)
Einfach – Für Wander-Neueinsteiger |
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Einfach, kurze Wanderrouten ohne besondere Anforderungen und mit geringem Höhenunterschied – ein bisschen Sportgeist ist jedoch gefragt |
| 2)
Mittel – Für dynamische Wanderer |
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| Durchschnittlich 4 – 7stündige Wanderungen, mit einem Höhenunterschied beim Aufstieg von 400 – 900 m. Gute allgemeine Kondition erforderlich |
| 3)
Anspruchsvoll – Für gut durchtrainierte Wanderer mit bester Kondition |
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| Anspruchsvolle Routen mit länger als 7-stündigen Wanderungen bzw. auf schlecht markierten bzw. off-track Wanderwegen, mit einem Höhenunterschied beim Aufstieg von 800 – 1500 m. |
Alle Wanderer – vom Neueinsteiger bis zum erfahrenen Trekker – sollten einige Grundregeln zur eigenen und anderer Sicherheit beachten:
Zuallererst ist es wichtig, die Wanderung in guter allgemeiner Kondition anzutreten, mit dem jeweils erforderlichen vorherigen Training.
Sollten Sie im Alltag wenig Zeit für körperliche Betätigung haben, genügen ein paar wenige Tricks, um sich zu bewegen: vermeiden Sie den Lift und steigen Sie die Treppen hinauf, nehmen Sie das Rad anstatt das Auto, treiben Sie Sport wenigstens am Wochenende.
AUSRÜSTUNG
Schuhe sind von größter Bedeutung beim Wandern: sie müssen bequem, knöchelhoch sein, um den Fuß vor Verrenkungen/Verstauchungen zu schützen und sie müssen sich jedem Terrain anpassen. Eine komplette Wanderausrüstung ist erforderlich, jedoch sollte man sich von unnötigem Ballast freihalten. Der Rucksack sollte bequem und kompakt sein, mit ergonomischem Rückenteil. Reservekleidung je nach Länge der Wanderung.
Immer erforderlich sind: Regenhaut, Windjacke, Mütze, Sonnenbrille und Sonnencreme, Proviant.
Empfohlen wird die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Kits, Taschenlampe, Mehrzweckmesser, Thermosflasche, Wasserflasche, Kompass, Fernglas, Wanderkarte. Nicht zu vergessen Handy, persönliche Dokumente und Notrufnummern.
WÄHREND DER WANDERUNGEN
Bedenken Sie: die Harmonie der Natur im Gebirge ist gefährdet. Daher werden Sie alles zur nachhaltigen Entwicklung des Tourismus in diesen Gegenden tun. Die Achtung der Umwelt, der Flora und Fauna, der Bewohner und der anderen Reisenden ist für Sie selbstverständlich!
Bei unsicheren Witterungsverhältnissen sollten Wanderungen verschoben bzw. abgebrochen werden.
Markierte Wanderwege dürfen nicht verlassen werden. Sollte man aufgrund plötzlichen Wetterumschwungs (z. B. Gewitter, Nebel) vom markierten Weg abgekommen sein, ist es wichtig, nicht allein weiter zu gehen, sondern zu versuchen, zum letzten bekannten Punkt zurück zu kehren und dort auf bessere Witterung zu warten. In einem Notfall muss Erste Hilfe geleistet werden (die betroffene Person mit Decke schützen!). Um Hilfe muss gebeten werden (Notruf), jedoch sollte die betroffene Person nicht allein gelassen werden.
MOUNTAINBIKE
| 1)
Leicht – Rad-Neueinsteiger |
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| kurze Radwanderungen auf meist ebenen Strecken. Für Biker mit gutem Grundtraining |
| 2)
Mittel – Dynamische Radler |
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| mittelschwere, längere Radwanderungen mit anspruchsvolleren Strecken-Abschnitten. Gute Kondition und gutes Grundtraining erforderlich.
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| 3)
Anspruchsvoll – Für sportliche, gut durchtrainierte Biker mit bester Kondition |
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Hochalpin-Radtouren über weite Entfernungen, anspruchsvolle Abschnitte, teilweise Radabstieg erforderlich . Für sehr erfahrene, bestens durchtrainierte Sportler.
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Eine gute allgemeine Kondition ist für das Gelingen einer Radreise unabdingbar. Das spezielle Training variiert je nach Schwierigkeitsgrad der einzelnen Reise. Regelmäßige sportliche Betätigung sowie eine korrekte Ernährung sind die Grundvoraussetzung für den gewünschten Erfolg.
Auch das Rad sollte vor Antritt der Reise von einem Experten kontrolliert und eventuell repariert werden, um unangenehme Überraschungen während der Reise zu vermeiden.
AUSRÜSTUNG
Unbedingt erforderlich und immer zu benutzen: ein Schutzhelm! Die Kleidung sollte wie folgt aussehen: Radlershirt mit Außentaschen, gefütterte Radlerhose, Radlerschuhe mit/ohne Pedalbindungen, Handschuhe, Radlerbrille. Außerdem sollte Ersatzkleidung mitgenommen werden, warme Kleidungsstücke, Windjacke, Schuhüberzug, über den Rucksack bei Regen zu spannende Plastikfolie. Bei längeren Radwanderungen empfiehlt sich außerdem die Mitnahme von: Taschenlampe, Trillerpfeife, Fahradpumpe, Erste-Hilfe-Kit, Anti-Viper-Kit, Raparier-Kit, Plane für Not-Biwak. Der Rucksack sollte nicht zu schwer sein, max. 7/8 kg. Wo Gepäcktransport vorgesehen ist, sollte ein kleinerer Rucksack für die Einzeletappen mitgenommen werden.
WÄHREND DER RADWANDERUNGEN
Bezüglich des Proviants ist es schwierig, allgemein gültige Regeln aufzustellen. Grundsätzlich sollte viel Flüssigkeit zu sich genommen werden. Dazu muss das Rad mit Halterungen für zwei Wasserflaschen ausgerüstet sein. Ein reichhaltiges Frühstück ist empfehlenswert, während des Tages bis zum Abend nur leichte, häufige kleine Mahlzeiten.
Einige Grundregeln sind unbedingt zu beachten: große Vorsicht, vor allem in Kurven, ist geboten auf Strecken, die auch von Radausflüglern/Anfängern benutzt werden; Wildtiere dürfen in ihrem Habitat nicht gestört, Vegetation und Privateigentum müssen respektiert werden, die markierten Routen sollten nicht verlassen werden.
Gefahren entstehen hauptsächlich durch schlechte Witterungsverhältnisse bzw. Wetterumschläge: bei schlechten Wettervorhersagen sollte die Tour verschoben/abgesagt werden. Wird man von einem Wetterumschwung überrascht, sollte man sich so schnell wie möglich in Sicherheit bringen bzw. große Höhen verlassen und in Talrichtung weiterfahren. Alle metallene Gegenstände sollten im Falle eines Gewitters entfernt werden, an erster Stelle das Rad selbst. Zuflucht darf nicht unter Bäumen oder an Felswänden gesucht werden, da diese starke elektrische Leiter sind.
Im Falle eines Unfalls, bei Bewegungsunfähigkeit und wenn eine Trillerpfeife vorhanden ist, lautet die Internationale Regel des Hilferufs wie folgt: Ein Pfeifton 6 Mal in einer Minute mit regelmäßigen Intervallen (1 Pfeifton /10 Sek.), dann 1 Min. Pause, dann 6 Pfeiftöne pro Minute wiederholen bis Hilfe/Antwort erfolgt. Nach Erhalt des Antwortsignals innerhalb 1 Minute 3 Pfeiftöne mit regelmäßigen Intervallen (1 Pfeifton/20 Sek.).
Vor allem in der warmen Jahreszeit muss auf Vipern geachtet werden; man sollte sich vor allem Quellen und Wasserstellen, Bächen und Seen, mit Vorsicht und starkem Geräusch nähern. Auch begegnet man in der Nähe einsamer Bergdörfer oft freilaufenden Hunden, die normaler Weise nicht aggressiv sind, jedoch ihr Territorium vor Eindringlingen schützen wollen und daher angriffslustig und gefährlich werden können. Man sollte die Ruhe bewahren, langsam fahren und wenn möglich, den Eigentümer des Tieres rufen, um in Ruhe weiter fahren zu können.
RADWANDERN
| 1) Leicht – Rad-Neueinsteiger |
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| Routen ohne Ansprüche, auf meist asphaltierten Radwegen/Nebenstraßen bzw. gut ausgebauten Feldwegen, leichte Anstiege, Etappen zwischen 15 – 30 km |
| 2)
Mittel – für dynamische Radler |
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Routen mittleren Schwierigkeitsgrades, Routen auf meist asphaltierten Radwegen/Nebenstraßen oder auf gut ausgebauten Feldwegen, normalerweise geringe Anstiege, leichte Abfahrten, Etappen zwischen 30 – 50 km. Gute Allgemein-Kondition erforderlich. |
| 3) Anspruchsvoll – gut durchtrainierter Radwanderer in bester Kondition |
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Radwanderungen für gut durchtrainierte Radwanderer; größere Höhenunterschiede, Etappen länger als 50 km mit anspruchsvollen Abschnitten |
Allgemein gilt: empfohlen wird ein gutes Training vor der Reise, bestehend aus ca. 7 – 10 Radwanderungen über eine Strecke von 30 – 40 km. Dies stählt die Beinmuskulatur, gewöhnt den Körper an die Haltung beim Radfahren und dient vor allem an die Gewöhnung an den Sattel, einziges u. U. sehr lästiges Problem während der Reise.
AUSRÜSTUNG
Unerlässlich: Schutzhelm, der immer getragen werden muss! Empfohlene Kleidung: Baumwoll-Funktions-Shirt, gefütterte Radlerhose, Regenhaut/-cape, leichte Handschuhe für die ersten Morgenstunden, kleiner Rucksack/Radtasche mit Ersatzkleidung. Vermeiden Sie unnötiges Gepäck, es sollte 10 kg nicht überschreiten.
Außerdem unbedingt empfohlen: Wasserflasche, Schlauch-Reparatur-Kit, Reserve-Radschlauch, Reparatur-Utensilien (Schlüssel, Schraubenzieher), Radpumpe bzw. Adapter zum Aufpumpen an Tankstelle, Leuchtkörper für Signale bei Nacht.
WÄHREND DER RADWANDERUNGEN
Wichtig! Viel trinken und genügend Proviant mitnehmen für den Fall von Hungeranfällen.
Unsere Routen wurden ausgewählt unter Benutzung von Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen. Im Falle verkehrsintensiver Abschnitte sollte immer auf Folgendes geachtet werden: Fahren Sie immer ganz rechts auf der Fahrbahn, geben Sie Acht vor allem auf überholende Autos im Gegenverkehr.
Wählen Sie selbst bei Ihren Radreisen den Ihnen angemessenen Schwierigkeitsgrad und überschätzen Sie Ihre Fähigkeiten nicht! Unsere Angaben sind nur orientativ.