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AKTIVURLAUB IM WINTER
SLOWTOURIST - Vacanza attiva estate

Die winterliche Bergwelt übt einen ganz besonderen Zauber aus: der reine glitzernde Schnee, die wärmenden Flammen im offenen Kamin an einem kalten Winterabend werden zum unvergesslichen Erlebnis.

Sie wollen Ihren Winterurlaub in aller Fülle genießen? Dann lassen Sie alle Hektik des Alltags zu Hause und denken Sie daran, dass diese Tage der Erholung und der Besinnung Ihnen ganz allein gehören. Sie sind zu schade und zu kurz, um mit Alltagssorgen beschwert zu werden.

Lassen Sie neue Eindrücke auf sich wirken, machen Sie das Beste aus diesen Tagen, lassen Sie sich positiv überraschen auch von einem Tag, an dem heftiger Schneefall Sie vielleicht am Skilaufen hindert, Ihnen jedoch Gelegenheit gibt, in aller Ruhe eine neue Locanda ausfindig zu machen, von deren gemütlicher Gaststube aus Sie Ihren Blick über die eingeschneiten Gipfel gleiten lassen.

Dieser wundervollen und doch zarten Bergwelt nähern Sie sich voller Achtsamkeit und Liebe zur natürlichen Umwelt.

 

SCHNEESCHUHWANDERN

1) Leicht – für Wanderanfänger
Spaziergänge auf gängigem Gelände, ohne besondere Anforderungen. Doch ist eine allgemein gute Kondition erforderlich
2) Mittel – für dynamische Wanderer

Gelände mit mittlerem Steilgrad, möglich steile Abschnitten. Empfohlen für gute Kondition und durchtrainierte Wanderer.

3) Anspruchsvoll – für gut durchtrainierte sportliche Wanderer

schwierige Strecken, abwechselnd Schneeschuhe und Schneehaken (Spikes).

Schneeschuhwandern ist die Ergänzung zum Bergwandern im Sommer, der ideale Sport für Alle, die das Gebirge, seine Stille und seine herrlichen Ausblicke lieben und auch im Winter nicht auf diese zauberhafte Welt verzichten wollen. Eine gute allgemeine Kondition und das jeweils für den Schwierigkeitsgrad erforderliche Training ist Voraussetzung für vollen Genuss.

AUSRÜSTUNG

Schneeschuhe und ihr Gebrauch im Gebirge sind von alters her bekannt: früher waren sie aus Holz und dienten den Einheimischen zur Fortbewegung im Schnee. Heute werden zu ihrer Herstellung modernste nahezu wartungsfreie hi-tech Materialien gewählt: die Grundform aus Plastik wird mit Aluminiumrändern und Spikes unter der Bindung versehen. Die Preise variieren je nach den qualitativen Anforderungen. Beim Kauf sollte man auf folgende Kriterien achten: wie häufig man sie benutzen möchte, das Körpergewicht, welchen Schwierigkeitsgrad man bestehen will. Längenregulierbare Stöcke sollten dazu benutzt werden. Keine besonderen Schuhe sind erforderlich: ein normaler Waterproof-Wanderschuh genügt, eventuell mit Galoschen. Eine ARVA-Ausrüstung , Schaufel und Sonde für Notsituationen sind außerdem erforderlich.

WÄHREND DER WANDERUNGEN

Anfänger mögen sich einem erfahrenen Schneeschuhwanderer bzw. Führern anschließen. Allgemein wird auch erfahrenen Wanderern empfohlen, sich mit aller Vorsicht ins Gebirge zu begeben, nach vorherigen genauen Informationen bezüglich der Schneeverhältnisse und der Wetterlage. Bei schlechtem Wetter muß eine Exkursion abgesagt werden.

HOCHALPIN-SKI-WANDERN

1) Leicht – für Skianfänger

Weite Abhänge, kein zu großer Höhenunterschied, ca. zweistündige Routen. Voraussetzung: mittlere skitechnische Fähigkeit

2) Mittel – für dynamische Skiwanderer
Steile Abhänge, Aufstieg 3 – 5 Std. Voraussetzung: gute skitechnische Fähigkeiten bei allen Schneearten.
3) Difficult – Advanced Skier Anspruchsvoll – für gut durchtrainierte Skiwanderer

Routen mit längeren Steilhängen in schwierigem Gelände. Voraussetzung ist beste Kondition und ausgezeichnete skitechnische Erfahrung.

Für alle Skiwanderer – von den Anfängern, die sich zum ersten Mal an diesen Sport heranwagen, bis zu den erfahrenen alten Hasen – ist es wichtig, dass sie zur persönlichen Sicherheit einige Grundregeln strikt befolgen. So sollten sie nie allein wandern, vor allem nicht als Anfänger, bzw. sollten immer ihre Route vor der Wanderung bekanntgeben. Die Witterungs- und Schneeverhältnisse müssen vor Antritt der Wanderung bekannt sein.

AUSRÜSTUNG

Die Kleidung muss bequem, praktisch, wärmend und funktionell sein. Funktionsunterwäsche, Handschuhe und atmungsaktive Stirnbänder sind für den Aufstieg erforderlich, während für die Abfahrt warme Waterproof-Teile nötig sind. Eine Wärmedecke sollte immer für den Notfall – zur Erhaltung der Körpertemperatur – mitgenommen werden.
Natürlich richtet sich die Bekleidung nach der Länge der Wanderung und der Jahreszeit. Die Grundausrüstung umfasst: Ski, Bindungen, Skistiefel, Skistöcke, Seehundfelle und Rucksack.
Die ARVA-Ausrüstung sowie Sonde, Schaufel, Ersatzfelle, Proviant und Trinkflasche sowie evtl. Biwack-Ausrüstung sind erforderlich.
Für Wanderungen mit besonderen Anforderungen (extreme Steilhänge, Vereisungen usw.) werden Spitzhacke und Kletterhaken empfohlen.

WÄHREND DER AUSFLÜGE

Die größte Gefahr beim Hochalpin-Skiwandern sind Lawinen. Diese werden vor allem verursacht bzw. mit verursacht durch Neuschnee, Wind, Temperaturschwankungen, unterschiedliche Schneebeschaffenheit und Steilhänge.
Auch nach vorheriger Information bezüglich Lawinengefahr muss während der Exkursionen immer wieder genau auf die Schneehöhe bzw. Schneebeschaffenheit, auf die Windstärke, die Schnee-Erosion am Gipfelkamm usw. geachtet werden, um Gefahren zu vermeiden.
Die Sicherheits-Ausrüstung ARVA, Schaufel und Sonde sind unerlässlich. Sollte man von einer Lawine überrascht werden, so muss versucht werden, sie schnellstmöglich in diagonaler Abfahrt zu vermeiden. Sollte dies nicht mehr möglich sein, müssen Skier und Bindungen sofort gelöst werden und man muss versuchen, im Schnee mit geschlossenem Mund so gut wie möglich an der Oberfläche zu "schwimmen".

ALPINSKI

1) Leicht – Skianfänger

Blaue Pisten, leicht

2) Mittel – dynamischer Skiläufer
Rote Pisten, mittelschwer
3) Anspruchsvoll
Schwarze Pisten, schwer bzw. im Neuschnee/außerhalb der Pisten

Eine gute Kondition ist Voraussetzung für sicheres Skifahren. Das bedeutet ein stetiges gutes Vorbereitungstraining, vor allem Jogging zur Stärkung der Beinmuskeln. Empfohlen werden auch Skigymnastik-Kurse vor Beginn der Skisaison.

AUSRÜSTUNG

Jeder Skiläufer muss ausgerüstet sein mit: Skiern, Bindungen, Skistiefeln, Skistöcken, Waterproof-Skijacke und -Skihose, Mütze, Skibrille und Handschuhen.
Es wird empfohlen, die Skier und Bindungen vor Urlaubsantritt bzw. vor der Skisaison zu kontrollieren/kontrollieren zu lassen, um sorglos und sicher den Urlaub zu genießen.
Es können Skiausrüstungen vor Ort geliehen werden.

AUF DER PISTE

Vor Skibeginn auf der Piste sollte man sich gut aufwärmen, um lästigen Muskelkater zu vermeiden.
Ohne gute Hochalpinski-Kenntnisse sollte man sich niemals in den Neuschnee (außerhalb der präparierten Pisten) wagen.
Seien Sie vorsichtig, Ihre und die Sicherheit der Andern steht und fällt mit korrektem Verhalten auf den Pisten. Informieren Sie sich immer jeweils über die Witterungs- und Schneeverhältnisse, schützen Sie sich mit Sonnencreme und Sonnenbrille.


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